Das ganze verstärkt sich sicherlich gegenseitig.
Schlechte Berichterstattung und Moderation führt zu weniger Interessenten, weniger Fokus etc.
Weniger Interesse hat andersherum aber sicher auch Einfluss auf die Qualität der Berichterstattung. Letztlich bleibt die Frage aber: Was will die ESL mit ESL TV erreichen? Wollen sie ihren eSport wirklich schlecht moderieren? Oder gilt es nicht auch aussterbende, was übrigens schwarzmalerisch ist, Spiele adäquat zu moderieren und zu begleiten, biss man das ESL TV in dem Bereich einfach komplett einstellt? Ich denke schon.
Zum schwarzmalerisch:
CS 1.6 war und ist auch lange nach CS:S noch ein wichtiger eSport Bereich. Das könnte es auch weiterhin sein, wenn den genügend Leute sich passend darum kümmern. Und da gehört ESL TV, wenns denn so etwas schon gibt, mit Sicherheit auch dazu. (Neben Turnierveranstaltern etc)
Béla Réthy macht doch genau das. Er labert und labert, man merkt doch gar nicht mehr, dass Fußball nebenbei läuft!
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.Finde super, dass hier schon ein Mörder gesucht wird, obwohl das Opfer noch quicklebendig ist.
Jeder weitere Beitrag, der nur nach Schuldigen sucht und irgendjemandem den schwarzen Peter unterjubeln will, hilft aktiv dabei mit, 1.6 totzureden - aktive Sterbehilfe sozusagen.
1.6 hat so viel, was Source (noch) nicht hat. Da wäre zum Beispiel Geschichte, 1.6 prägt eSport, wie kaum ein anderes Spiel. International ist es nach über 10 Jahren immer noch der #1 Taktikshooter. Alle bedeutenden Turniere(ESWC, WCG, IEM, DH) setzen auf 1.6. Es hat Helden hervorgebracht und Aschenputtelgeschichten geschrieben. Ich sehe keinen Grund, warum dies nicht auch in Zukunft so sein soll.
Allerdings ist man bequem geworden. Statt diese Dinge zu kommunizieren, Source als Sprungbrett für eine 1.6 Karriere anzusehen und Spieler zum Wechsel anzuregen, wurde Source als das schlechtere Spiel abgekanzelt und deren Spieler niedergemacht. Aus Hochmut wurde ein tiefer Graben gezogen.
Man hat sich auf seinem Status Quo ausgeruht und bekommt nun die Quittung - in Form einer erstarkten, eigenständigen, am Thron wackelnden Source-Community - dafür.
Noch ist es nicht zu spät, aber wenn man sich nicht langsam aufrappelt und den Kampf annimmt, überlässt man Source das Feld ohne Gegenwehr.