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Wenn Frankenstein zum Leben erwacht.

Unser Interview mit Ali Abbas

 Wann hast du das Modden für dich entdeckt? Wie kam es dazu?

Schwer zu sagen, obwohl ich schon immer geschraubt habe, war mein erster echter Casemod erst 1996. Da habe ich mein erstes Holzcase gebaut. Es war keineswegs besonders schön, sondern notwendig, da mir der Platz im Case zum Updaten meines PCs fehlte. PC-Cases waren damals nicht so günstig wie heute und man konnte auch kaum Gebrauchte finden. Natürlich hat es mich motiviert 2 PC Transformer zusammenzustecken und meine gesamte benötigte Hardware in meinem eigenen hölzernen Case zu beheimaten. Ich habe wirklich jedes Stückchen aus Holz selbst gemacht. Es war eher ein Biest als eine Schönheit, aber es hat seinen Zweck erfüllt.

Als Kunst habe ich es erst gesehen, als ich mit „Wooden Warlock“ (dt. Hölzener Hexer) meine erste DCMM Trophäe gewann.

– Wie würdest du Modding, in kurzen Worten, beschreiben?

Wie jedes Hobby: Wenn du es magst, wirst du es schon richtig machen. Selbst wenn du noch lernst, wie man mit Werkzeugen richtig umgeht, oder keine Ahnung von PC-Hardware hast oder einfach zu wenig Zeit. Wenn du einmal begonnen hast es zu mögen, dann wirst du es aus Spaß machen.

Für mich ist es ein Weg mit meinen handwerklichen Fähigkeiten, meinen Ideen und meiner Kreativität ein Stück funktionstüchtige Kunst zu kreeiren. Ich mag es Dinge zu erfinden. Ich liebe es einfach, wenn Frankenstein zum Leben erwacht.

Was ist die Grundaustattung die ein Anfänger haben sollte, wenn er damit starten möchte, seinen PC zu verschönern?

Naja um ehrlich zu sein ein Casemodder sollte wenig anstreben, dann geht wenig schief und er sollte in seinem finanziellen und handwerklichem Rahmen bleiben.

Sie benötigen einen Satz Zangen, Schraubendreher, und bestimmte Sägen beim Arbeiten

mit Holz. 

Holz ist das einfachste Material, um mit der Arbeit zu beginnen . Oder verwendet  alte Aluminium und Metallplatten aus alten Gehäusen.

Um das erste Case zu bauen. Das Werkzeug ist natürlich auch sehr wichtig. Für

meinen Teil haben die meisten meiner Kreationen mit billigen oder gebrauhten  Werkzeugen gebaut. Denn das 

Projekt ist das Wichtigste und nicht das Werkzeug, dass wir nutzen,

obwohl, wenn du Zugang zu qualitativ hochwertigem Werkzeug hast  solltest du dieChance nutzen. Billiges Werkzeug wie ein billiges Dremel Typ Multitool gibt es heute aber auch für weniger als 20 EUR .

Wen man insgesamt nach neuem Werkzeug guckt kann man mit 50€ für den Anfang rechnen. Das wichtigste is am anfang natürlich eine altes PC case. Es muss unter keinen umständen ein teures Hightech Case sein.

Wir sind Casemodder wir möchten Stroh zu Gold machen  oder nicht. Für den ersten Test würde ich ein altes PC Case empfehlen entweder second Hand oder ein nicht mehr gebrauchtes . Jenachdem welches Material du benutzen willst brauchst du unterschiedliche Werkzeuge.

Die einfachste und billigste Weg, um eine Standard-PC-Gehäuse zu modifizieren wird die aufleuchtet,

Spritzlackierung es und vielleicht Schneiden eines

Seitenfenster so zu sehen, die beleuchteten Hardware. Saubere Hardware sieht gut aus

wenn leuchtet. Sprühfarben dont viel kosten, und Sie können sogar ausgefallenen Designs

wenn Taping Teile aus, um noch bessere Ergebnisse in verschiedenen Farben zu erzielen.

Andere Casemodder verkaufen ihre Mods an große Unternehmen, welche auch

Massenproduktionen starten. Würdest du dasselbe tun nd würdest du auch

Merchendise verkaufen? Other Casemodders saled some of their designs to big

companys which started  mass producing them would you do the same, and in

general would you like  to sell merchendise?

Ja, dass ist mein Ziel.Irgendwie gewinne ich alle diese Wettbewerbe und stelle Rekorde auf und habe Dinge geschaffen über die man nur staunen kann und arbeite noch an neuen. Aber ich habe es immer noch nicht geschaft die Brücke von hobbby modding hin zum beruflichen moden zu schlage . Ich bin ein leidenschaftllicher Designer und kann nachts kaum schlafen wegen all dieser funktionalen Designs und innovativen Idden die ich habe aber ich suche noch nach einem Weg mein Brot damit zu verdienen.

Möchte ich großartige designs und maschinen für große Unternehmen erstellen oh ja,dass will ich.

Bin ich in der Lage die Standarts und das design für die Massenproduktion von Euipment oder cases zu teffen und zu erstellen oh ja, dass kann ich und bin ich.

Habe ich Ideen die noch nicht auf dem Markt sind und hoffe, dsas diese ud meine Qualitäten von jemandem enteckt werden oh ja das hoffe ich.

Warte ich auf einen Anruf der mir eine Millionen Dollar einbringt 🙂 ja das tue ich.

Konfuzius sagte mal,finde einen Beruf den du magst und du wirst nicht einen Tag deines Lebens arbeiten.

Die ersten Schritte habe ich erfolgreich absolviert ich bin deutschlands erfolgreichster case modder mit4 gold 4silber und einer bronze medallie bei den deutschen Meisterschaften.Jetzt warte ich auf die richtige Person die mich entdeckt.

Ohne zu übertreiben und ich weiß es klingt überheblich aber ich bin ein Meer voller aktiver Ideen die darauf warten enthüllt zu werden.

Es wäre eine Schande wen ich diese aus zeitmangel mit ins Grab nehmen müsste

Wo siehst du die Moddingszene in der Zukunft? How will casemodding develope

over the next years?

Viele sagen sie sehen,die Zukunft in notebooks und mobilen Gerätenund dass das reguläre PC-Case langsam vom Schreibtisch verschwindet.

Ich stimme dem bis zu einem gewissen Punkt zu und auch nur in einer gewisse weise. Ich selbst bin Sklave meines Smartphones aufgrund meiner Geschäfteund nutze eher mein Laptop um emails nachzugucken und so.

Aber wenn es um Perormance geht heißt es zurück an den Schreibtisch.Wen man ich fragt stirbt modden nicht aus es beginnt eigentlich grade erst die Computer welt zu beherschen. LAN Parties haben ihren teil dazu Beigetragen diese Kunstform zu promoten.Ich meine wen wir zu einere Party mit unseren besten Freunden gehen ziehen wir ja auc unsere besten Sachen an um attraktiv zu sein oder etwa nicht.

Casemods sind auch nur menschlich sie möchten nicht nur RENEGADE genannt werden sonder eben auch ihren Namen.

Was ich persönlich interessant finde sind von Grund auf selbstgebaute Cases nicht nur modifzierte sie müssen nicht mal Dektop PC cases sein Hardware rein oder einen tisch oder was immer man mag.

Damit gibt man einem Case die Form und die Größe die man selber mag und ist nicht an 6 schlitze und 8 ecken gebunden.

Die Marketing Industrie hat natürlichauch ihren teil dazu beigetragen das modden am leben zu haltenaber es liegt größtenteils an tausenden jungen Menschen die einfach die normal käuflichen cases ablehnen.

Ich für meinen teil mag es dinge herzustellen und nicht zu kaufen und schöre mein bestes zu geben um die Szene am Leben zu halten.

Solange es da draußen Künstler gibt die nie zufrieden mit den Standarts sind und ständig grenzen und normen hinterfragen wird Casemodding lebendig bleiben.  Custom built machines rock.

Der trick ist versuche immer denin letztes Mod zu übertreffen.

Und abschließend Pink und Tarnfarben passen nicht zusammen also wen du weißt was ich meine bleib beim Thema.

Ich hoffe das war interessant für euch  und modded weiter leute.

von Max Kiecker 

Jung & Naiv – Politik einfach erklärt

Wenn man sich Abends politische Talkshows wie “Günther Jauch” oder “Hart aber Fair” anschaut, bekommt man oftmals eine gute Show zu sehen. Möglichst konträre Meinungsführer werden von den Machern in die Studios eingeladen, um dort lautstark gegeneinander anzuschreien. Doch oftmals fragt man sich nach diesen inszenierten politischen Showkämpfen, was denn nun eigentlich beim Publikum hängengeblieben ist, oder ob der Konflikt nur der Unterhaltung diente.

Ein Beitrag von Thomas Baier:

Viele Politiker fallen in eine Fachsprache, die voraussetzt dass dem Zuschauer Begriffe wie “Europäischer Stabilitätsmechanismus” oder “Troika” geläufig sind. Beim Otto Normalzuschauer kommt diese Fachsprache als Phrasendrescherei an, was im schlimmsten Fall dazu führt, dass er die Politik als Weltfremd empfindet, und sich von ihr abwendet.

Diese Problematik hat auch der Wahlberliner Tilo Jung erkannt, der als “freier Chefredakteur” vor allem über soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook publiziert. in seinen Youtube-Interviews stellt er Fragen, zu aktuellen politischen Ereignissen, aus der Sicht eines 17-jährigem, der im nächsten Jahr erstmals Wählen darf. Sobald einer der eingeladenen Experten Fachbegriffe verwendet, die nicht allgemein geläufig sind, grätscht Tilo dazwischen, und ist sich auch nicht zu schade vermeintlich dumme Fragen zu stellen. So fragt er zum Beispiel Sarah Wagenknecht: “Wer ist Oskar Lafontaine.”

Mit dieser naiven Fragerei, die auch schon im Titel der Sendung “Jung und Naiv – Politik für Desinteressierte” enthalten ist, erschafft Tilo Jung eine Gesprächsatmosphäre in der der Zuschauer nachhaltig etwas lernt, und es dem jeweiligen Experten/Politiker schwierig gemacht wird sich hinter den sonst üblichen Fachbegriffen zu verschanzen. “Jung und Naiv – Politik für Desinteressierte” ist ein Geheimtipp, für alle, die wissen wollen was in der Welt abgeht, ohne jeden Tag die FAZ lesen zu müssen. Anschauen könnt ihr euch die mittlerweile über fünfzig Videos auf jungundnaiv.de.

Heute schon an die Gamescom von Morgen denken

Es sind mal wieder zwei Monate bis die Koelnmesse ihre Heiligen Hallen wieder einmal der Masse an Gamescom-Besuchern öffnet. Und wie jedes Jahr werden auch wir sicherlich wieder dabei sein und euch von den neusten Trends und Games berichten.

Wer sich aber dieses Jahr wie Fachbesucher Journalisten und Aussteller schon vor dem Ansturm der hunderttausenden Gamescom Fans einen Überblick über die Messe verschaffen will der kann dies dieses Jahr mit den sogenannten Wild-Cards tun, die die Gamescom ja bereits im Februar verkaufte.

Wer damals nicht das Glück hatte eine solch  Wild card zu erwerben die einem am Fachbesuchertag ab 13:Uhr Einlass verschafft der hat Glück. Die Veranstalter haben angekündigt, dass sie bereits ab dem 1. Juli erneut ein Kontingent von Wild-Cards zu verfügung stellen werden. Zu verdanken haben wir dies den Austellern da sie ihr eigenes Wild Card-Restkontingent zum freien Verkauf bereit stellen.

Die Wild-Cards werden ab 1. Juli um 9 Uhr über den Ticket-Shop der Gamescom erhältlich sein. Wer Tickets, on Wild-Cards oder nicht, will, sollte sich beeilen. Die Gamescom hat bis heute doppelt so viele Karten verkaufen können, wie letztes Jahr im gleichen Zeitraum.
von Maximilian Kiecker

Bundestag lehnt Indizierungs-Petition ab

Wie das Portal Stigma Videospiele berichtet, wurde eine Petition des Verbandes für Deutschlands Video- und Computerspieler (VDVC) zur Abschaffung der Indizierung von Videospielen beim Deutschen Bundestag abgewiesen.
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages teilte dem Initiator der Petition, Patrik Schönfeldt, Vorsitzender des VDVC, mit, „dass angesichts der Entwicklung in den entsprechenden Medien gerade eine Intensivierung und Verbesserung des Jugendschutzes erforderlich ist.“
Außerdem hält der Bundestag eine Abschaffung des entsprechenden Paragraphen im Strafgesetzbuch für nicht geboten, da aus „seiner Sicht die Regelung erforderlich ist, um den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor gefährlichen Medieninhalten zu gewährleisten.“
Eine öffentliche Mitzeichnung der Petition, bei der die Gamer-Gemeinschaft offensiv für die Petition hätte werben können, hat der Bundestag damals nicht zugelassen.

Retro-Test: Mario Kart 64

Wir schreiben das Jahr 1997. Es ist die Weihnachtsnacht und ein kleiner Junge sitzt vor dem Fernseher. Er ist 3 Jahre alt und spielt mit seinem 5 Jährigen Bruder das beste Rennspiel, das er jemals in die Finger bekommen wird: Mario Kart 64.

Heute sitzt er als Volljähriger immer noch am TV, spielt noch immer Mario Kart 64 und schreibt über diesen und andere fantastische Klassiker der Spielehistorie. Wozu ein Retro-Test? Die Spiele sind älter als die meisten COD-Spieler und machen grafisch scheinbar nichts her. Denkste! Wer hinter die Fassade heutiger Spiele schaut, sieht oft einen Einheitsbrei der nicht gerade von Kreativität zeugt. Frühere Spiele, die meine Kindheit prägten, kamen oft mit guten Ideen und einer guten Geschichte und Aufmachung daher. Sie waren mit den Möglichkeiten des jeweiligen Jahres voll auf Höhe der Zeit. Diese Artikel-Reihe soll diese Schätze wieder hervorheben und klar machen, warum neue Spiele oft nicht mit den alten konkurrieren können.

Sei es für Nintendo DS, SNES oder Wii. Egal auf welcher Konsole, Mario und seine Freunde machen auf der Rennstrecke immer eine gute Figur. Aber der wahre Spaß findet auf alten Konsolen seinen Höhepunkt. 1997 für die N64 als zweites Spiel der Reihe, aber als erstes 3D-Rennspiel erschienen, bietet es noch im Jahr 2013 einer Vielzahl von Spielern Spielspaß bis zum Abwinken.

Das Spielkonzept

Erst einmal ist das Spielkonzept denkbar einfach: 8 frei wählbare Charaktere stehen zur Auswahl (alle mit unterschiedlichen Spezifikationen) um mit ihnen 4 Grand-Prix mit jeweils 4 unterschiedlichen Strecken zu fahren. Auf jeder Strecke gilt es möglichst den ersten Platz zu erreichen und in Endeffekt den Cup zu gewinnen. Nach jedem Rennen gibt es für den entsprechenden Platz Punkte: Für Platz 1 gibt es 9 Punkte, für Platz 2 gibt es 6 Punkte, für Platz 3 3 Punkte und für Platz 4 noch 1 Punkt. Die Plätze 5-8 gehen leer aus und bieten nach jedem Rennen eine “Erneut versuchen“ Funktion an. Durch Driften in Kurven kann man sich gelegentlich Vorteile verschaffen da man die Kurven wesentlich schneller nehmen kann. Mit fiesen Power-Ups, die an verschiedenen Stellen auf jeder Strecke gesammelt werden können, bekommt man Werkzeuge an die Hand um entweder seine Gegner zu behindern, oder sich einen Vorteil zu verschaffen. So gibt es Turbo-Pilze die einem einen mächtigen Geschwindigkeitsschub geben und es gibt Schildkrötenpanzer mit denen man seine Gegner abschießen kann. Es gibt auch Power-Ups die einem Schutz gegen gegnerische Attacken bieten. Insgesamt gibt es 14 Power-Ups mit denen man allerlei Schabernack treiben kann. Neuere Teile wie Mario Kart Wii bringen zahlreiche Veränderungen mit sich. Man muss zwischen verschiedenen Fahrzeugen wählen, hat mehr Strecken zu fahren und auch andere Items, um die Gegner zu beeinflussen. Das ganze Spiel ist somit mehr auf eine größere Masse an Spielern ausgelegt. Wenn man abgeschlagen auf dem letzten Platz liegt bekommt man relativ vorhersehbar Kugelwilli als Item. Damit kann man dann mächtig aufholen, da man schneller wird und in Form einer Kugel der Strecke automatisch folgt. Diese Hilfen gab es so in Mario Kart 64 nicht, da musste man jegliche Konzentration aufbringen um schwierige Strecken zu meistern. Die Items waren sehr ausgeglichen gestaltet. Und rote Panzer konnten noch gegen Wände prallen und nutzlos sein. In neueren Teilen folgen auch sie automatisch der Strecke und treffen meist einen Gegner. 

Charakter-Unterscheidungen

Durch die unterschiedlichen Charaktere muss jeder Spieler seinen persönlichen Favoriten herausfinden. Jeder hat seine Vor- und Nachteile. Bowser zum Beispiel ist ein Koloss von Fahrer, er wiegt viel, hat aber eine mäßige Beschleunigung. Gegen kleine Fahrer setzt er sich meist durch und wirft sie aus der Bahn. Toad dagegen ist ein kleiner, schneller Fahrer. Sein Vorteil ist die schnelle Beschleunigung, aber auch er hat nicht die höchste Geschwindigkeit. Wenn er mit größeren Fahrern auf Kollisionskurs geht, zieht er immer den Kürzeren. Wenn man aber aus der Angriffsnähe von solchen Fahrern bleibt, kann man auch mit ihm die Rennen gewinnen. So hat jeder Charakter seine Eigenschaften und die gilt es herauszufinden und geschickt einzusetzen. In Mario Kart Wii gibt es nunmehr 12 Charaktere die grob gesehen in zwei Klassen aufgeteilt werden können. Die Kleinen und die Großen. Gab es in Mario Kart 64 wie gesagt auch schon. Das man in Mario Kart Wii verschiedene Fahrzeuge auswählen kann bringt auch nicht viel mehr Spaß. Die verschiedenen Fahrzeuge haben kaum merkliche Unterschiede. Da kann man auch bei der unilateralen Fahrzeugauswahl bleiben und dem Spieler diese Auswahl abnehmen. 

Cup-Unterscheidungen

Jeden Cup kann man in 3 Schwierigkeitsstufen fahren, aufgeteilt nach dem fiktiven Hubraum der Kartmotoren. 50ccm ist dabei die niedrigste Stufe auf der die meisten Spieler Rennen gewinnen können. Mit der nächsthöheren Stufe, der 100 ccm Klasse, beginnen die Rennen allmählich schwieriger und die Gegner besser zu werden. In der höchsten Klasse der 150ccm Klasse, gilt es ein wahrer Controllermeister zu sein, um in jedem Cup Gold zu holen.

Streckendesign

Die Strecken in Mario Kart 64 sind sehr abwechslungsreich gestaltet. So gibt es Strecken auf denen man sich geschickt um Kurve nach Kurve schlängeln muss und es gibt Strecken auf denen man sich, auf langen Geraden, mit seinen Gegnern battlen kann. Auf der “Rainbow-Road“ gibt es sogar Stellen an denen man sich durch geschickte Sprungeinlagen einen Vorteil verschaffen kann. Die Strecken aus der N64-Version kommen auch in neueren Generationen vor und werden immer wieder aufgegriffen. Es lohnt sich halt wenn man einmal gute Arbeit leistet. 

Easter-Eags 

Kleines Gimmick: Wenn man jeden Cup in jeder Schwierigkeitsstufe mit Gold abgeschlossen hat, bekommt man einen alternativen Startbildschirm für Mario Kart 64.Wie in zahlreichen Nintendotiteln schon vorgekommen, gibt es auch in Mario Kart 64 zahlreiche Easter-Eggs. So kann man auf der Strecke „Royal Raceway“ einfach mal eine Abbiegung nehmen und bei Prinzessin Peaches Schloss vorbei düsen. Ein weiteres Easter-Egg ist es, wenn man in jedem Rennen den vierten Platz macht, dass man ein alternatives Ende bekommt. Des Weiteren gibt es noch ein paar weitere versteckte Spielereien.

Generelle Unterschiede zu anderen Teilen

Mario Kart 64 bietet im Vergleich zu den neueren Teilen augenscheinlich weniger Auswahlmöglichkeiten. Aber genau das begrenzt die Zielgruppe dieses Spiels und macht es Schwieriger. Man muss mit gegebenen Mitteln versuchen das Beste zu holen. In den neusten Teilen wird immer mehr auf Individualität und eigene Vorlieben gesetzt. Aber ist es nicht eine größere Herausforderung auch einmal mit Dingen klarzukommen die einem nicht so ganz liegen und man trainieren muss um wirklich etwas zu erreichen? Genau das gibt es in Mario Kart 64 noch. Man bekommt den Sieg oder die Podiumsplatzierung nicht durch Items in der Schoß gelegt, sondern man muss sie sich erarbeiten und wirklich etwas dafür aufbringen. Wenn in Mario Kart 64 nur die Plätze 1-4 Punkte bekommen haben, so bekommt in Mario Kart Wii jeder Spieler außer der 12te Platz Punkte. So kann auch jemand der noch so schlecht ist Punkte ergattern. Leider sieht man auch hieran, dass die Spielqualität an die Vorlieben der großen Masse angepasst wurde. Man könnte meinen “Früher war alles besser.“ In Sachen Spielen ist es leider meistens der Fall.

Don’t Starve Gewinnspiel

Wir verlosen eine Kopie des neuen Indie Games „Don’t Starve“, in dem ihr eine Person, die zufällig in eine unbekannte, gefährliche Welt teleportiert wird, dabei helfen müsst zu Überleben. 

Dabei ist es nicht einfach getan, den Helden mit Nahrung zu versorgen, denn in der unwirklichen Welt gibt es etliche Gefahren und des Nachts muss zwingend eine Feuerstelle erstellt werden, sonst wird man unweigerlich zerfleischt.

Uns erinnert das Spiel ein wenig an eine Mischung aus Minecraft, The Binding of Isaac und klassischen Hack’n’Slay Adventures.

Was ihr tun müsst, um das Spiel zu erhalten? Schreibt einen lustigen Reim in vier kurzen Zeilen, wie man das Spiel am besten beschreiben kann. Die Person mit dem beliebtesten Reim bekommt das Spiel über Steam zugeschickt. Der zweitplatzierte erhält eine Kopie von „From Dust“ und auch Platz 3. geht nicht leer aus, er erhält den Indie Klassiker „Super Meat Boy“ via Steam. Einsendeschluss ist der 31. Mai. Am 1. Juni präsentieren wir euch die Gewinner!

Viel Erfolg und Spaß beim Reimen 🙂

Review: World of Tanks

Vor zwei Wochen feiert Wargaming.net Ihr 2 jähriges Bestehen mit Ihrem MMO Spiel World of Tanks. Schon nach fast einem Jahr verdrängte World of Tanks das 2 Jahre ältere Spiel League of Legend von Rang 1 beim Golden Joystick Award. In einer sehr kurzen Zeit stieg die Anzahl an aktiven Spielern in World of Tanks. Aber was steckt eigentlich hinter diesem Spiel mit der Abkürzung „WoT“?
 
World of Tanks ist ein teambasiertes Onlinespiel mit, wer hätte es gedacht, natürlich Panzern. In jedem Gefecht treten sich 30 wackere Panzerkommandanten gegenüber, die in 2 Teams á 15 Mann gesplittet sind. Ihr Ziel ist es die feindliche Basis einzunehmen oder jeden einzelnen gegnerischen Panzer zu zerstören. Am Anfang von World of Tanks gab es nur einen Spielmodi. Das sogenannte Standardgefecht. Jedes Team besitzt Ihre eigene Basis die Sie verteidigen müssen. Im Herbst 2012 fügte Wargaming.net 2 weitere Spielmodi hinzu. Zum einen das Begegnungsgefecht, hier verfügt die Karte nur über eine Basis welche die Teams einnehmen müssen. Der zweite Modus nennt sich Angriff. Wie der Name schon vermuten lässt werden die Teams unterschieden zwischen Angreifer und Verteidiger. Ziel der Angreifer ist es, die gegnerische Basis zu stürmen und einzunehmen. Die Verteidiger müssen versuchen dies zu verhindern.

In World of Tanks können die Kommandanten, im Moment, zwischen 6 Panzernationen auswählen. Folgende Nationen stehen zur Verfügung: Deutschland, Frankreich, Amerika, Russland, China und England. Jede Nation wird wiederum unterteilt in verschiedene Panzertypen. Unterteilt sind die Panzertypen in Artillerie, Scouts, Mittlere Panzer, Schwere Panzer und Jagdpanzer. Jeder Panzertyp hat eine andere Aufgabe im Spiel, z.B. werden Scouts benutzt um die gegnerischen Panzer aufzuklären, die Artillerie kann über eine große Distanz zielgenau den gegnerischen Panzer treffen und Ihm Schaden zufügen aber auch als Nahkampfpanzer benutzt werden. Somit besitzt der Kommandant eine große Auswahl an Panzern.

Loggt man sich das erste Mal in WoT ein, stehen 6 Panzer in der Garage. Diese Panzer sind Anfangspanzer und müssen für die Erforschung von neuen Panzern gefahren werden. Um neue Panzer freizuspielen, müssen Erfahrungspunkte gesammelt werde. Anders als in anderen Spielen werden die Erfahrungspunkte nicht durch das zerstören von Gegnern berechnet sondern durch den verursachten Schaden. Auch durch das Aufdecken der Gegner und dem darauf folgenden zerstören durch Teammitgliedern werden Erfahrungspunkte gutgeschrieben. Nach einer gewissen Menge an Punkten kann man weitere Module oder auch neue Panzer freischalten und mit Credits kaufen. Um schneller an Erfahrungspunkte und Credits zu gelangen ist es möglich sich durch Echt Geld eine Premiumzeit zu kaufen. Dies kostet ca. 10 € pro Monat.

Alles in allem bietet World of Tanks einen dauerhaften Spielspaß sowie eine nette und hilfsbereite Community.

Studie: Medialer Einfluss auf Kinder

Wie schon so häufig gibt es immer wieder Studien über den Einfluss von Screen Entertainment (Fernseh- und Computerkonsum) bei Kindern. Nun ist Ende März 2013 eine weitere Studie erschienen, die britische Wissenschaftler erstellt haben.

Die Studie „Millennium Cohort Study“ verfolgte ca. 11.000 Kinder in einer Langzeitstudie über den Gesundheitszustand der zwischen 2000 und 2002 geborenen Kinder. Durch diese Studie wird ersichtlich, dass ein Zusammenhang zwischen dem Computerkonsum und Verhaltensstörungen nicht großartig zu vermerken ist. Es hängt hierbei von der Aufnahmezeit ab. Das bedeutet, je mehr Stunden die Kinder vorm Fernseher oder Computer sitzen, desto wahrscheinlicher kann es sein, dass es zu Veränderungen in ihrem Verhalten kommt. Doch inwieweit ist dies verlässlich? Da in dieser Langzeitstudie die Mütter die Angaben an das Institut verschickt haben kann es durchaus passieren, dass die Daten verfälscht sind. Somit kann man sich nicht 100% auf die Studie stützen. Sie kann nur als Anhaltspunkt dienen.

Als Beispiel für das geringfügige höhere Risiko werden die Daten von fünfjährigen Kindern genommen. Durch dem Konsum von ca. drei Stunden und mehr täglichen fernsehens kann der Risikofaktor der Verhaltensänderung von Kindern um etwa 0.13% steigen. Dieser Faktor besteht nicht bei Kindern, die unter einer Stunde pro Tag vor dem Fernseher verbringen. Man muss bei diesen Langzeitstudien aber auch beachten, dass andere Disparitäten und soziale Aspekte völlig außer acht gelassen werden. Die Auswirkungen von sozialen Differenzen mit Gleichaltrigen oder auch familiäre Probleme werden vollkommen vernachlässigt.

Wiedermal kann durch eine Studie, der Fernseh- und Computerkonsum nicht 100% für eine Erklärung der Verhaltensprobleme bei Kindern benutzt werden. Ob dies je möglich ist und ob dies überhaupt Sinn macht ist eine andere Sache. Was aber nicht von der Hand zu weisen ist, ist der Zusammenhang zwischen Konsum und der körperlichen Gesundheit. Durch massiven Fernseh- und Computerkonsum erhalten die Kinder zu wenig Bewegung und körperlichen Ausgleich.

Ausgegruschelt

Einstmals eine große Community hat es sich nun ausgegruschelt. SchülerVZ geht endgütlig vom Netz. Ab dem 30. April ist Schluss. Dann sollen „alle deine Inhalte und Daten vollständig und unwiederbringlich gelöscht“ werden.
Wirklich trauern um das am 28. Februar 2007 erschienene Social Network wird wohl niemand. Vielen war, seit dem rasanten und stetigen Anstieg von Facebook, der Untergang von SchülerVZ klar. Das VZ-Netzwerk konnte nie wirklich Fuß fassen und verzeichnete zuletzt nur noch die bescheidene Anzahl von 200.000 Nutzern.
Die Webseite www.wannstirbtstudivz.net, welches durch die Entwicklung der Nutzerzahlen das Ende der Plattform vorhergesagt hatte, hat sich demnach leicht verschätzt. Hier wäre SchülerVZ noch bis zum Sommer durcgekommen. Böser ist die Webseite www.wannstirbtstudivz.com. Sie verlinkt inzwischen, getreu dem Motto „wer den Schaden hat, braucht bekanntlich für den Spott nicht zu sorgen“, auf einen Ratgeber im Amazon-Shop: „So retten Sie Ihr Unternehmen mit dem Insolvenzplanverfahren“.

War Thunder Open Beta

Pirate Gaming testet für euch heute War Thunder vom russischen Unternehmen Gaijn hergestellt und betrieben, welches sich zurzeit in einer Open Beta befindet. Wir schauen auf die Inhalte, während gleichzeitig Bugs ausgemerzt und das Balancing angepasst wird.

Auf dem ersten Blick ist das Interface von War Thunder nach dem Start ziemlich einfach zu verstehen. Der Spieler kann zwischen fünf Nationen wählen: Deutschland, Russland, Amerika, England und Japan. Zur Auswahl stehen Ihm nun jeweils 3 Reserve Flugzeuge die er spielen kann. Nach Auswahl einer Nation kann man nun ins Gefecht starten. Nach einer kurzen Ladezeit öffnet sich ein Menü und der Spieler steht vor der Auswahl welches der 3 Flugzeuge er zuerst fliegen möchte. Durch die Auswahl des Flugzeugs gelangt der Spieler direkt in das Gefecht. Ziel bei den unterschiedlichen Spielmodi ist die Einnahme von Flughäfen, die Zerstörung von Bodenzielen. Auch bei einer kompletten Zerstörung aller gegnerischen Flugzeuge ist das Gefecht beendet. Durch das Treffen eines gegnerischen Flugzeuges bekommt man Erfahrungspunkte und Silver Lions (die Währung in War Thunder).

Ziel des Spielers ist es so viele Erfahrungspunkte wie möglich zu bekommen um schneller in dem Rang der Nation und im Spielerrang aufzusteigen. Durch einen Aufstieg in einen neuen Rang der Nation werden neue Flugzeuge freigeschaltet, welche durch Silver Lions gekauft werden können. Durch die Erhöhung der Crewanzahl kann der Pilot mehr Flugzeuge mit in das Gefecht nehmen und hat somit eine größere Auswahl.

War Thunder bietet eine große Auswahl an historischen Flugzeugen und die Luftgefechte sind bei hohen Grafikeinstellungen atemberaubend. Nervig ist allerdings am Anfang die Steuerung doch durch eine Eingewöhnungszeit hat man alle Kniffe rausgefunden. Gaijin plant in der nächsten Zeit sein Spiel zu erweitern und auch Panzer und Kriegsschiffe in das Spiel einzubauen. In der Spielergemeinschaft gilt War Thunder als großer Konkurrent zu dem noch in der close Beta befindlichen Spiel World of Warplanes vom Unternehmen Wargaming.net.

War Thunder bietet einen besonders atemberaubenden Spielspaß. Wer auf schnelle Flugzeuge mit viel Feuerkraft steht sollte sich dieses Spiel herunterladen und auch einmal antesten. Ein echtes Fazit lässt sich aber noch nicht geben. Wir dürfen dennoch gespannt sein, was Gaijn noch in die Entwicklung steckt.