Archiv der Kategorie: Games

47 is back!

Wahlweise mit viel Rumms oder möglichst unauffällig schlüpft der Spieler im fünften Teil des Hitman-Franchises wieder in die Rolle des Agenten mit dem Strichcode.

Ein Beitrag von Samuel Müller-Späth:

Das Gameplay ist prinzipiell simpel: Eliminiere Ziel X auf irgendeine Weise, und entkomme dem Tatort. Scheint einfach zu sein, ist es aber nicht immer. Selbst wenn sich der Spieler dazu entschließt, einfach alles über den Haufen zu schießen, so braucht er doch einiges an Ausdauer, um alle Hindernisse auszuschalten. Deshalb lohnt es sich auch meistens, den komplizierteren Weg zu gehen, um so auch die Tiefe des Spieles wirklich zu erleben.

Überall sind benutzbare Gegenstände, z.B. Flaschen, Ziegelsteine, etc., welche sich allesamt als Waffe oder als Ablenkungswerkzeug benutzen lassen. Generell sind die einzelnen Level sehr detailliert gemacht, so dass selbst bei mehrmaligen Starten eines Levels selten Langeweile aufkommt. Überhaupt lässt sich an der Grafik von Hitman: Absolution nichts bemängeln. Die Schatten von Objekten lassen sich wunderbar erkennen, und auch die verschiedenen Charaktere des Spiels sind überaus detailliert modelliert. Darüber hinaus lohnt es sich sowieso, die Level mehrfach durchzuspielen, um so jeden erdenklichen Weg zu finden, das Ziel zu eliminieren.

Die Steuerung erscheint zu Beginn ein wenig kompliziert, daran gewöhnt man sich aber relativ schnell. Neben des bekannten Storymodus gibt es in Hitman: Absolution als neuen Spielmodi die sogenannten Contracts. Dieser Modus beinhaltet verschiedene Missionen, die von Hitman-Spielern erstellt wurden und dann global gespielt werden können. Um selber solche Missionen zu erstellen, startet man das Tutorial, das auf eine simple Art und Weise erklärt, wie es funktioniert: Ziel markieren, Ziel eliminieren, entkommen. Wenn der Spieler es nämlich selber nicht schafft, sein eigenes Level zu spielen, so ist es wahrscheinlich anderen auch nicht möglich.

Hat man aber einen Contract eines anderen Spielers gespielt, so bekommt man Geld, mit dem man weitere Objekte freischalten kann. Eine weitere Neuerung ist der “Instinktblick”, mit dem besonders Neueinsteiger der Serie in einem Level die Dinge angezeigt bekommen, mit denen sie interagieren sowie Laufpfade anderer Personen, wie z.B. Wachposten, vorhergesehen werden können. Desweiteren gibt es auch eine Bullettime, in der der Spieler mehrere Ziele markieren und dann eliminieren kann. Alles in allem kann man durchaus von einem überdurchschnittlich gutem Spiel sprechen, welches aber zurecht nur an Erwachsene gerichtet ist.

Fazit: Ein durchaus gelungener Titel der Hitman-Reihe, der sowohl Neueinsteigern als auch alten Hasen gleichermaßen Spielspaß bereitet. Dank der verschiedenen Wege, ein Level zu beenden, sowie die Möglichkeit, selber Missionen zu erstellen, ist Hitman: Absolution auch ein Titel, der auch nach einem halben Jahr noch Spaß macht.

Valve versteigert Portal-Gun

Auf Ebay versteigert der US-Amerikanische Spieleentwickler Valve eine Nachbildung der „Aperture Science Handheld Portal Device“ aus dem Valve-Klassiker Portal, welche vom gesamten Valve-Team signiert wurde. Die Auktion endet heute Abend um 19:37. Das Gebot steht bisher bei 650$ (ca. 491,38€). Mitgeboten werden kann hier.
Die Einnahmen aus der Auktion gehen vollständig an die Wohltätigkeitsorganisation Child’s Play. Diese stellt Videospiele in Kinderkrankenhäusern zur Verfügung, um den Aufenthalt im Krankenhaus angenehmer zu gestalten.

Rovio lässt die Schweine los: Pad Piggies im Test!

Nach dem Riesen-Erfolg von Angry Birds kommen nun die Schweine auf das Smartphone. Ob Bad Piggies ein würdiger Nachfolger sind, haben wir getestet.
Der wichtigste Unterschied von Bad Piggies zu Angry Birds ist das Spielprinzip. Während man bei Angry Birds Vögel, mit verschiedenen Eigenschaften, per Steinschleuder auf die grünen Schweine hetzt, ist es bei Bad Piggies etwas komplizierter. Um kleine zerrissene Kartenschnipsel, die zusammengefügt den Weg zu den Eiern der Vögel weisen, zu bergen, muss man schon etwas Grips mitbringen. Denn es gilt kleine Fahrzeuge zu bauen, um zu den Schnipsel zu gelangen. Schweine können ja bekanntlich nicht fliegen und Beine haben sie auch nicht.
bad-piggies-fahrzeugbau
Für den Bau hat man ein Gitterfeld, in welchem man aus 33 verschiedenen Bauteile die absurdesten Fahrzeuge basteln kann. Diese, mit einer Sau besetzt, muss man dann gezielt zum Ziel steuern.
Das ist recht schwer und kompliziert. Bis man ein funktionstüchtiges Vehikel gebaut hat, vergeht schon eine Weile, aber dann funktioniert der gedachte Plan noch lange nicht. Etliche Probedurchläufe sind von Nöten, bis man sich durch die einzelnen Level gekämpft hat.
bad-piggies-fahrzeug
Das ist auch der Haken des Spiels: Es ist nur für Cracks. Ja, es macht durchaus Spaß sich durch die verschiedenen Aufgabenstellungen zu knobeln, aber wenn man mal hängt, kommt wenig Freude auf.
Bad Piggies haben auf jeden Fall das Potential für einen Klassiker, aber den großen Massenmarkt wird Rovio mit dem doch recht komplexen Spielprinzip sicher nicht erreichen.

League of Legends im Test

Vor knapp drei Jahren war League of Legends noch in der Open Beta, heute ist es das erfolgreichste Spiel des MOBA-Genres. Angefangen als Anlehnung an DotA (Defense of the Ancients) hat Riot Games für League of Legends eine, mittlerweile für das Genre, einzigartige Spielmodi entwickelt und eine ganz eigene Spielmechanik. Konstante Weiterentwicklung, liebevolle Inszenierungen und der gute Kontakt zur Community machen das Spiel so beliebt. Aber was steckt eigentlich hinter diesem Spiel mit der lustigen Abkürzung „LoL“?
Ein Gastbeitrag von Franziska Klein:

League of Legends ist ein teambasiertes Onlinespiel mit Tower-Defense und Rollenspiel-Elementen. Die Spieler treten als 3-er oder 5-er Teams an, um in die gegnerische Basis einzudringen und den Nexus und die auf dem Weg dorthin befindlichen Türme zu zerstören. Jeder Spieler beschwört dabei einen Champion und übernimmt z.B. die Rolle des Supporters oder des Tanks. Hat der Nexus keine Lebensenergie mehr, ist das Spiel gewonnen oder alternativ verloren.

Zugegebenermaßen ist dieses Spielprinzip nicht sehr innovativ und sicherlich auch nicht besonders neu. Erstmals tauchte es in dem 2003 veröffentlichten „Warcraft III“ auf. Dort war „Defense of the Ancients“ eine von Spielern entwickelte Karte. Neben League of Legends griff auch das von S2 Games entwickelte „Heroes of Newerth“ dieses Spielprinzip auf und konkurrierte als kostenpflichtige, und oft auch als anspruchsvoller bezeichnete, Alternative mit dem kostenfreien League of Legends.

Spätestens seit Riot Games auf der letztjährigen GamesCom einen für das Genre völlig neuen Spielmodus namens „Dominion“ vorgestellt hat, konnte sich League of Legends deutlich von DotA und HoN abheben. Bei „Dominion“ (deutsch: dominieren) treten die Spieler in 5-er Teams an und müssen durch das Einnehmen und Verteidigen verschiedener Punkte, dem Erfüllen von Quests und natürlich dem Töten und Dominieren von Gegnern die Lebensenergie des gegnerischen Kristalls, ähnlich dem Nexus, zerstören. Durch wesentlich schneller steigendes Gold und passiven Erfahrungsgewinn verspricht „Dominion“ einen schnelleren und actiongeladeneren Spielverlauf von der ersten Minute. Oft werden Spiele in der letzten Minute noch rumgerissen. Unerwartete und waghalsige Manöver führen zum Sieg. Durchschnittlich dauert eine Runde „Dominion“ 15-20 Minuten und ist daher eine gute Abwechslung für zwischendurch und perfekt für Gamer, die keine Lust auf viel Strategie und sich manchmal ewig lang dahinziehende Spiele haben.

Neben den verschiedensten Möglichkeiten von Custom-Games und Bot-Games bietet League of Legends noch einen Shop, in dem man für Erfahrungspunkte verbessernde Runen und natürlich immer neue Champions kaufen kann. Für Riot Points, die man sich für bares Geld kaufen muss, kann jeder Spieler seinen favorisierten Champions ein neues Aussehen (= Skin) verpassen. Schade ist, dass es für einige Champions kaum Skins gibt und für alte Champions die Skins auch meistens eher mau ausschauen. Durch Skin-Vorschläge im Forum und anhand der Kaufzahlen kommen allerdings stetig neue Skins und Special-Skins (z.B. Legendary Skins, die nicht nur das Aussehen sondern auch die Fähigkeiten-Effekte und Töne des Charakters verändern) heraus. Ein normaler Skin ist ab ca. 5 Euro zu haben. Für Legendary Skins geben die LoL-Fans auch gerne mal 10 Euro aus.

Alles in allem bietet League of Legends dauerhaften Spielspaß sowie eine nette und hilfsbereite Community. Deshalb erhält es von uns eine klare Downloadempfehlung!

Bürgermeister gesucht: Sim City

Februar 2013 ist es wieder so weit. Ein weiterer Teil des legendären Sim City Franchises soll die Fans zum Kauf bewegen. Aber was genau bietet das neuste Spiel der Reihe für die Simulationsfanatiker da draußen? Pirate Gaming hat sich auf der Gamescom das Spiel einmal genauer unter die Lupe genommen.
 
Um es direkt und kurz zu fassen: Sim City ist kein reguläres Remake und kein 0-8-15 Abklatsch seiner Vorgänger, wie einige User behaupten wollen. Sim City versucht sich neu zu definieren. Der Spieler ist, nach wie vor, ein Bürgermeister einer neuen Stadt, die es zu planen und gründen geht. Doch wird der Spieler, nicht allein gelassen, wie es zu Beginn der anderen Spiele der Fall war. Der Spieler bekommt zum Anfang der Stadtplanung einige neue Hilfen zuteil. Dazu gehören unter anderem ein Bauplaner, der einem interessante Vorgaben macht, wo man etwaige Gebäude platzieren könnte, oder auch eine Umweltorganisatorin, die die größen Umweltverschmutzer in der Stadt markiert, damit dort ggf. Nachbesserungen durchgeführt werden können.
CurvyRoads_1Apropos Nachbesserungen, nahezu jedes Gebäude, insbesondere Gebäude der Industrie- und Gewerbebranche, lässt sich durch Anbauten verbessern oder verstärken. Ein neuer Kamin beim Kraftwerk, zusätzliche Klärstufen in der Kläranlage oder alternative Begrünungen, um den Umweltschutz abzusichern. Sim City lässt hier keine Wünsche offen. Wo es früher oft Probleme bei der Wasserversorgung gab, sind nun Wasserzu- und ableitungen direkt unter der Straße verlegt. Zugleich werden so auch die Stromkabel dynamisch verlegt. Alternativ lassen sich natürlich auch eigene Leitungen verlegen.
SimsFightFires_1Auch das eigentliche System des Straßenbaus hat sich revolutioniert. Werden nun nicht einfach isometrische Formen verlegt, können nun, wie im „Pseudovorgänger“ Cities XL, Straßen mit Kurvigen Wegen verlegt werden. Grundstücke teilen sich dabei dynamisch an den vorgegebenen Wegen auf und sorgen für eine deutliche Verbesserung in der Optik. Es wirkt nicht mehr alles wie im Legobaukasten. Auch die Fahrzeuge und Menschen aus Sim City wirken wesentlich dynamischer und liebevoll animiert. Eine komplexe neue Engine sorgt für ein realistisches Verhalten der Sims, sodass Staus bis auf den einzelnen Verursacher genau verfolgt werden können.
SmeltingPlant_1Doch das Spiel birgt nicht nur Verbesserungen. Der Spieler muss ständig online sein, um spielen zu können. Klar, ist der neue Multiplayermodus, der über Origin vernetzt wird, sehr ansprechend, weil er den Tourismus und die Pendler, von Freunden oder fremden aus der ganzen Welt. in die eigenen gebauten Städte führt, jedoch ist dies nicht das Ziel eines jeden Spielers. Auch eine Rangliste rechtfertigt das Gehabe von EA überhaupt nicht. Zu guter Letzt kommt noch der horrende Preis von mindestens 59$ zur geltung. Wer zusätzliche Gebäude und Europäischen „Flair“ von Straßen und Fahrzeugen (!?!) nutzen möchte, soll doch bitteschön 20$ zusätzlich zahlen.
UniversityCity_2Fazit: Wenn der wahnsinnige Preis für ein VOLLSTÄNDIGES Spiel und der Onlinezwang nicht wären, hätte EA hier einen dicken Hammer herausgebracht. So ist das Spiel nur für diejenigen zu empfehlen, denen genau diese Mankos nichts auszumachen scheinen. Hoffen wir, dass EA diesen Schwachsinn noch einsieht, damit auch normale Spieler ihre Freude am Spiel haben werden.

Angry Birds vs. Bad Piggies!

Wer hat es nicht auf seinem Smartphone? „Angry Birds“. Das Spiel begeistert unzählige Smaprtphone-User auf der ganzen Welt. Doch nicht nur die Vögel haben ihre Fanbase, auch die Schweinchen können auf ihre Sympathisanten zählen. Und für die wird es bald ein eigenes Spiel geben.

Ab 27. September wird das neue Spiel „Bad Piggies“ aus der finnischen Spiele-Schmiede auf den Markt kommen und wahrscheinlich den gleichen Erfolg einheimsen, wie schon „Angry Birds“. Was Rovio dazu bewogen hat, die Geschichte aus Sicht der grünen Schweinchen zu erzählen, erzählt Mikael Hed, CEO von Rovio, so: „Es gibt eine Menge Sympathie für die liebenswerten Feinde aus den Angry Birds Spielen, und wir wurden immer wieder gefragt: Was ist mit der Geschichte der Schweine?“

Nun sind sie der Anregung aus der Community gefolgt. Das Spiel wird es für die Plattformen iOS, Android und Mac geben. Die Varianten für das Windows Phone, Windows 8, sowie für den PC, werden kurz danach erhältlich sein.

Splinter Cell:Blacklist – Die Ubisoft Compilation

Auf der diesjährigen Gamescom wurde das neue Spiel aus der Splinter Cell Reihe von Tom Clancy, Blacklist, erstmals einem breitem Publikum präsentiert. Pirate Gaming war für euch dabei bei dem „etwas anderen“ Splinter Cell.
 
Sam Fisher ist zurück, und offenbar jünger als je zuvor, obwohl er mittlerweile der Kopf der neu gegründeten Organisation „Fourth Echelon“ darstellt, die aus der Intrige um „Third Echelon“ gegründet wurde. Aber lassen wir uns nicht verwirren, es geht sich schließlich um eine gute Sache – dem Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Sam schleicht und schießt sich, so flott wie eh und je, an und um seine Gegner heran und herum. Dabei fällt direkt ins Auge, dass der Markierungsmodus aus Splinter Cell Conviction nicht nur 1:1 übernommen, sondern auch verschlimmbessert wurde. Die ganze Dynamik des Schleichens, die früher vonnöten war, um einen Gegner rechtzeitig abzupassen, ist flöten gegangen. Sam markiert zwei Gegner (oder mehrere, sofern seine Waffe ein solches Upgrade zulässt), haut dem dritten eins aufs Maul, erschießt die markierten, erledigt den dritten, rennt zum vierten, markiert derweil die nächsten drei Gegner, überfällt wiederum Nummer 4, erledigt die dreisten Drei und sprintet so von Ziel zu Ziel. Fast könnte man meinen, man spiele hier Sprinter Cell – ach wir sind wieder witzig heute.

Was das neue Splinter Cell vor allem wieder ausmacht ist der Weg zurück zu den schwierigen Entscheidungen, die man fällen muss. Erschießt man einen Feind, oder betäubt ihn auf Anfrage nur? Ganz leicht scheint diese Entscheidung nicht zu sein, wenngleich im Vorführungsraum alle fremden Journalisten den „Daumen runter“ zeigten, und Pirate Gaming einstimmig den „Daumen hoch“ hervorbrachten. Willkommen in der Löwenarena. Wie dem auch sei, Sam hat die Möglichkeit, bestimmte Aktionen freizuschalten, sofern man die moralisch richtige Entscheidung wählt – welche das ist, hängt alleine vom Spieler und seiner Gesinnung ab.

Auffällig sind bei Blacklist die ins Auge fallenden Ähnlichkeiten zu anderen aktuellen Ubisoft spielen. Ubisoft macht hier offenbar keinen Hehl daraus, aus all seinen Spielen Elemente zu verknüpfen. So kann Sam klettern und besitzt tückische Klingen, wie Connor Kenway und Ezio Auditore in Assassins Creed 3 und er ordert Luftschläge mit Kameraoptiken wie in Call of Duty. Im Allgemeinen wirkt das gesamte Spiel wie eine Mischung aus anderen Spielen, was nicht negativ gemeint sein soll. Leider geht dadurch das klassische Splinter Cell Feeling verloren und man entwickelt sich weg von seinen Grundlagen.

Auch die KI funktionierte auf der Präsentation noch nicht vollständig logisch. Wir bezweifeln, dass ein US-Spion, der einen Terroristen als „Geisel“ nimmt, nicht sofort durch die befeindeten Terroristen beschossen wird und nicht erst darum gebeten wird, sein Opfer freizulassen. Auch interessant war die Szene, in der ein eskalierender, zähnefletschender Dobermann, nachdem man seinen Hundeführer einen klassischen Kopfschuss verpasst hat, einfach still sitzenbleibt, statt loszurennen und Sam in die Weichteile zu beißen.

Fazit: Wenn es Ubisoft gelingt, die Schwächen der KI zu minimieren und die wesentlichen Nacht-und-Nebel-Schleichelemente, die Splinter Cell so groß werden ließen, zurückzubringen, dann wird Splinter Cell Blacklist ein voller Erfolg.

Der Hunter-Modus in Crysis 3

Ein Spiel mit einer der längsten Schlange bei der Gamescom war Crysis 3. Das Meiste über die Story des Singleplayermodus war im vornherein bekannt: Im Jahre 2047 landet man in New York. Die Stadt ist mit einem Nanodome überdacht und hat dadurch, als riesiges Gewächshaus, New York in einen Dschungel verwandelt.
Spannender sind die neuen Multiplayermodi: Absturzstelle und Jäger.

Bei „Absturzstelle“ werden werden sogenannte Schoten gedopt. Diese müssen die Teams  einnehmen. Ist die Schote eingenommen, wird die nächste Schote gedropt.

Der Modus „Jäger“ ist schon wesentlich spannender. Hier müssen zwei Jäger, welche mit Pfeil und Bogen sowie einem Messer bewaffnet, 14 CELL-Soldaten ausschalten. Die CELL-Soldaten haben zwei Minuten Zeit um für ihr überleben zu kämpfen. Schafft es mindestens ein Soldat über die Zeit, ist die Runde für CELL gewonnen.

Die Sache hat zwei Haken: Die Jäger sind mit Nanosuits bekleidet und damit unsichtbar. Außerdem wird jeder von den Jägern erschossene CELL-Soldat, selbst zum Jäger. So kippt das Ungleichgewicht nach und nach in die andere Richtung.

Dieser Modus war bei der Gamescom anspielbar. Unmöglich die Jäger zu töten, ist es übrigens nicht. Die Wege der Pfeile sieht man kurze Zeit in der Luft. Auch erkennt man Spuren im Wasser. Mit einem guten, und vor allem aufmerksamen Auge, kann man den Jägern durchaus auf die Schliche kommen.
Der Jäger-Modus macht nicht nur unheimlich Spaß, er sorgt auch für jede Menge Aciton, Spannung und einen gewissen Adrenalin-Kick!

Den sehenswerten Trailer findet ihr hier.

Rockstar präsentiert: Cheater vs. Cheater

Wer bei Max Payne 3, dem neuen Actionhit von Rockstar Games, auf den fiesen Gedanken kommt, im Multiplayer mit unfairen Mitteln zu spielen, wird überrascht sein, mit welchen Folgen er zu rechnen hat.

Anstatt die Spieler, wie im Allgemeinen üblich, einfach vom Onlinemodus auszuschließen, wird man in einen Raum mit anderen Cheatern verbannt. Von da an sind nur noch Spiele gegen andere Cheater möglich. Interessant ist, dass man nach einer Weile wieder aus diesem Pool befreit wird, sofern es sich um ein erstes einmaliges Cheaten gehandelt hat. Ein weiteres Cheating führt zu einer endgültigen Verbannung in diesen Pool. Rockstar versichtert, dass nur eindeutig identifizierte Cheater mit diesem Mittel bestraft werden. Camper oder Flamer werden allerdings nicht auf diese Art bestraft. Grundsätzlich übernehmen PSN und Xbox Live die Überwachung.