Archiv der Kategorie: Games

Age of Conan: Hyborische Weihnachten

Funcom ändert die Testaccount Bedingungen zu Weihnachten.

Wie Funcom bekannt gegeben hat werden alle kostenlosen Age of Conan Trial Accounts die bis zum 1. Januar 2010 registriert werden unter eine spezielle Weihnachtsregelung fallen. Bisher bietet Funcom Spielern die Möglichkeit Age of Conan 7 Tage kostenlos zu testen. Dieses Angebot wird nun jedoch erweitert. Wer sich zu Weihnachten einen Testaccount registriet kann unabhängig von von zeitlichen Einschränkungen bis level 20 spielen und damit insbesondere das komplette Startgebiet erkunden. Tortage Island.

Morten Larssen, Vize Präsident Funcom Sales and Marketing sagte hierzu: “Our original seven day trial has been very successful so far. But with the holiday season coming up this is the perfect time to shake up our trial offer a bit and try out something new. So everyone who downloads the trial before January 1st will be able to play the first part of the game for free, forever. We are confident that many of those taking advantage of this offer will choose to become permanent players, allowing them to experience all of what the game has to offer including all the additions and improvements introduced since launch.

Call of Duty: Modern Hiob 2

Weitere Hiobsbotschaft für Call of Duty Modern Warfare 2 Spieler: Onlinespielen unerwünscht.

Wie nun bekannt wurde sind Onlinespieler bei Amerikanischen Providern nicht sehr beliebt, insbesondere wenn sie so gewaltbeherrschte Spiele wie Call of Duty über die Leitungen der Provider spielen wollen. Da CoD MW 2 ja keine dedizierten Server bietet hat sich Infinity Ward für eine peer-to-peer Lösung für den Mehrspielerpart ausgedacht. Leider scheint es jetzt so, dass eben diese peer-to-peer Verbindungen bei den Providern die Anti-File-Share Mechanismen auslösen. Es wurden bereits diverse Abmahnungen an die Kunden versandt, da dass betreiben von Filesharing Diensten gegen die Geschäftsbedingungen verstößt und in Amerika zu rechtlichen Konsequenzen, Abmahnungen und Account Löschungen führen kann.

Aber auch in Deutschland könnte dies noch zu Problemen führen, da es auch bei uns Provider gibt welche das betreiben von Heim-Servern in Ihren Verträgen untersagen.

Der Reaktor produziert wieder

Die deutsche Computerspieleschmiede Reakktor Media aus Hannover hat nach nur gut einem Jahr ihr Insolvenzverfahren erfolgreich beendet.

Das 1991 gegründete Unternehmen, wurde unter anderem durch den Titel Piranha (1998) und die Neocron Reihe (seit 2002) bekannt, musste jedoch Mitte 2008 Insolvenz beantragen, nachdem die Muttergesellschaft 10Tacle Pleite ging. Nach kurzer Zeit konnte laut Bekanntmachung sowohl das Insolvenzverfahren erfolgreich abgeschlossen werden, als auch alle Arbeitsplätze im Unternehmen gesichert werden.

Reakktor arbeitet weiterhin an dem im Jahr 2006 begonnem neuen Action-MMO Titel namens „Black Prophecy„. Das für 2010 anvisierte Spiel ist im Weltraum des 26. Jahrhunderts angesiedelt.

reakktor

Left 4 Dead 2: Demo jetzt für alle verfügbar

Die Demo von Left 4 Dead 2 ist jetzt für alle spielbar.

Ab dem heutigen Tag ist die Demo von Left 4 Dead 2 auch für alle PC Nutzer verfügbar. Zuvor konnten nur Vorbesteller in den Genuss der Zombiejagd kommen.

In der Demo können die ersten zwei Level der Kampagne „The Parish-Kampagne“ gespielt werden.

Die Vollversion von Left 4 Dead 2 erscheint am 17.11.09 und setzt, wie die Demo, einen Account bei Valve’s Plattform Steam vorraus.

 

Call of Duty 6: Modern Warfare 2 geht neue Wege

Die Entwickler von Call of Duty 6: Modern Warfare 2 planen einige Dinge anders zu machen, als es in den vorherigen Titeln der Call of Duty Reihe gemacht wurde. Der Community von Call of Duty passen einige dieser neuen Wege überhaupt nicht. Wird aus der Shooter-Hoffnung vielleicht doch ein Flop?

Am 18.09. ließ der Community Manager Robert Bowling verlauten, dass Modern Warfare 2 als Kopierschutz Steam, mitsamt des Anti-Cheat Tools VAC benutzen wird und nicht wie bei den vorherrigen Titeln Punkbuster. Was der Community aber am meisten aufstößt ist die Tatsache, dass es keine Möglichkeit mehr geben wird dedizierte Server zu hosten. Anstatt eines üblichen Server Browsers wird ein Match-Making-System eingesetzt mit dem Namen IWNet, ähnlich wie man es von Left 4 Dead kennt. Die Idee dahinter ist, dass alle Kämpfe fair bleiben und nur gleichstarke Gegner aufeinander treffen. Man räumte jedoch ein, dass private Matches weiterhin möglich seien, um zum Beispiel als Clan in gewohnter Umgebung trainieren zu können. Ein Schlag ins Gesicht war jedoch die letzte Meldung, dass es vorerst keine Mod-Tools für den neuen Titel geben wird.

Nach diesen Meldungen herrschte ein wahres Zerreißen zwischen den Fans und den Entwicklern des Spiels. Die Features, die nun gestrichen werden sollen, sind ein wichtiger Bestandteil um einem Spiel zum Erfolg zu helfen. Gerade die Modding Community freut sich immer wieder darüber Mod’s für ein neues Spiel zu basteln. Und wer sucht sich nicht gerne den Server mit dem besten Ping aus?

Die Community wurde gleich aktiv und hat eine Petition gestartet, mit der Hoffnung, dass zumindest dedizierte Server aufgenommen werden. Bis zum Schreiben dieser News haben schon 112000 Fans die Petition unterschrieben. Aufgrund der Tatsache, dass Call of Duty schon am 10.11.2009 erscheint ist diesem Ergebnis aber nur wenig Erfolg zuzuschreiben.

In Twitter stellte Robert Bowling gestern folgendes klar: „Definitely made a big wave, and the response will not be ignored. I’ll ensure everyone at IW sees the petitions and responses to it.“ Man werde das Reagieren der Fans also nicht ignorieren.

Die geringe Hoffnung, die aus dieser Meldung resultierte, wurde aber durch eine Meldung bei Game Informer wieder zerstört. Dort heißt, dass es bisher immer viele Beschwerden gab, dass Spieler keinen vernünftigen Server gefunden hätten, weil überall Cheater oder Gamer mit zu großen Skillunterschieden seien. Die Community sollte auch nicht durch zwei Arten von Server, Match Making und Dedicated, getrennt werden. Man gibt außerdem von sich, dass Raupkopierer nur einen kleinen Teil zu der Entscheidung beigetragent haben, dass man Steam als Vertriebsplattform nutzt.

Wie viel Hoffnung bleibt der Community noch, um ein Spiel zu kriegen, wie sie sich es wünscht. Man darf gespannt sein, wie sich das Ganze weiterentwicklen wird. Es kann böse mit einem Spiel ausgehen, wenn man die Wünsche der Fans ignoriert.

Assasins Creed II erscheint in weltweit einheitlicher Version

Ubisoft Deutschland gab heute bekannt, dass Assassin’s Creed II in Deutschland in einer weltweit einheitlichen Version erscheinen wird. Spekulationen über fehlendesBlut, fehlende Moves oder abgewandelte Features für den deutschen Markt entbehren jeder Grundlage.

In der offenen Welt von Assassin’s Creed II verkörpert der Spieler den jungen Adligen Ezio, der von den rivalisierenden Herrscherfamilien im Italien des Renaissance-Zeitalters betrogen wird. Ezios folgender Rachefeldzug zieht den Spieler in eine epische Geschichte, die viel Abwechslung, überraschende Spielelemente, eine Vielzahl von Waffen und eine tiefgründige Charakterentwicklung verspricht, was sowohl Fans als auch Neueinsteiger begeistern wird.

Assassin’s Creed II erscheint am 19. November 2009 für Xbox 360 und PlayStation 3 im Handel. Darüber hinaus erscheinen am gleichen Tag Assassin’s Creed II: Discovery für Nintendo DS und DSi sowie Assassin’s Creed : Bloodlines für PSP.

Wing Commander Saga

Wing Commander? Der ein oder andere wird jetzt lediglich mit den Schultern zucken, ein anderer wird sich fragen warum man denn einen mäßig erfolgreichen Film als Spiel umsetzen muss. Wer sich dies oder ähnliches nicht fragt kann die nächsten zwei Absätze getrost überspringen. Für alle Jüngeren hier eine kurze Erklärung was Wing Commander eigentlich ist.

Es war einmal im letzten Jahrtausend, genauer 1990, als Origin Systems das vom damals 22 Jährigen Chris Roberts entwickelte Spiel „Wing Commander (The 3-D Space Combat Simulator)“ veröffentlichte. Das Spiel wurde ein großer Erfolg und es folgten Wing Commander 2 und 3, sowie diverse Lückenfüller und Erweiterungen zwischen den 3 großen Episoden. Später kamen dann noch Nummer 4 und 5, welche allerdings bei weitem nicht mehr so gut beim Publikum ankamen wie die ersten Teile. So wurden zwischen 1990 und 1998 insgesamt 16 Spiele im Wing Commander Universum veröffentlicht, plus ein 17. im Jahre 2007 für die XBox. Dazu kamen 8 Bücher in den Jahren 1992 bis 1999 sowie eine Filmumsetzung im Jahre 1999.

In Wing Commander geht es um den Krieg zwischen der Terranischen Konföderation (die Erde und viele menschlicher Kolonien) und dem Imperium der Kilrathi, einem extrem gewalttätigen katzenhaften außerirdischem Volk mit dem es nicht möglich ist zu verhandeln. Dieser Krieg wird vom Spieler im Cockpit diverser Raumjäger ausgefochten und durch damals ungewohnt ausführliche Zwischensequenzen verfolgt.

Warum also dieser Artikel über ein eher antikes Computerspiel? Nun der Artikel ist über keine der allgemein bekannten Folgen des Wing Commander Universums, sondern über das in Entwicklung befindliche Computerspiel Wing Commander Saga. Da die Copyrightnotiz im Quellcode des von Volition Inc. entwickeltem Spiel Freespace 2 lediglich kommerzielle Nutzung untersagt und Electronic Arts, bei denen die Rechte am Wing Commander Universum liegen, nicht kommerziellen Fan Projekten gegenüber wohlgesonnen sind, hat sich im Jahre 2002 ein Team engagierter Wing Comander Fans gefunden um eine „Total Conversion“ (Modifikation eines Spiels bei dem nur noch die Engine als Original übrig bleibt; wobei in diesem Fall auch die Engine bereits vom Freespace Code Project mit neuen Features erweitert wurde) anzugehen. Während das Eigentliche Projekt noch nicht abgeschlossen ist, wurde am 31. Dezember 2006 bereits der Prolog des Spiels veröffentlicht, Wing Commander Sage: Prologue.

Die Story beginnt kurz vor der Zeit von Wing Commander 3. Der Spieler übernimmt die Rolle von 2nd Lieutenant David Markham einem der neusten Absolventen der verkürzten Flugausbildung an Bord eines abgehalftertem Trägers in einem Provinz System. In der „The Darkest Dawn“ Kampagne des späteren vollständigen Spiels wird Markham ungefähr sechs Monate nach dem Kampf um die Erde auf den Träger Hermes (Einer von vielen Trägern die sich noch an der Front befinden) versetzt. Es liegt an ihm die schlechte Lage des Krieges zu wenden.

Beim spielen fühlt man sich sowohl an Wing Commander als auch an Freespace erinnert, jeweils stärker an das Spiel, das man besser kennt. Die Dogfights machen einen riesigen Spaß und überzeugen vor allem durch die Actionlastigkeit die trotz den vielen Möglichkeiten und der Detailfülle nicht zu kurz kommt. Einst schrieb ein bekanntes Spielemagazin über die Freespace Steuerung, man müsse ein Außerirdischer mit zehn Händen sein um alle Funktionen seines Schiffes effektiv zu kontrollieren. So ist es möglich, die vor dem Start gewählte Bewaffnung noch während des Flugs weiter zu verfeinern, den Energie Output der Maschine auf Antrieb, Waffen und Schilde zu verteilen, die Schilde auf verschiedene Seiten zu verstärken, seinen Wingmen befehle zu geben, Subsysteme des Ziels explizit anzugreifen und einiges mehr. Lediglich das Gefühl tatsächlich von einem träger zu starten kommt nicht ganz auf, aber immerhin fast.

Die Grafik ist nicht umwerfend, da etwas kantig, aber gelungen wenn man das Alter der Freespace 2 Engine beachtet. Die Effekte sind immer noch ansprechend, da die Engine bereits erheblich aufgebohrt wurde. Im Getümmel der großen Anzahl von freundlichen und feindlichen Jägern, Bombern, Frachtern, Zerstörern und was noch alles hat man aber eh keine Zeit sich an der Schönheit des Weltraums zu erfreuen. Sollte man es doch tut stirbt man zumindest mit einem Lächeln auf den Lippen.

Auf der Seite des Projekts finden sich verschiedene Mirrors zu den Windows und Mac Installern (Rund 280 MB), Freespace 2 selbst wird nicht benötigt. Eine Linux Version ist derzeit nicht verfügbar, soll aber nachgereicht werden. Einen Release Termin für das komplette Spiel gibt es noch nicht. Es ist zwar schon vieles fertig, aber vor allem bei der Vertonung und den Zwischensequenzen fehlt noch einiges.

Age of Conan: Rise of the Godslayer

Pünktlich zur GamesCom kündigte Funcom die erste Erweiterung zu ihrem im Mai 2008 erschienem MMORPG Age of Conan: Hyborian Adventures an. In der Pressemitteilung vom 18. 08. 2009 äußerte sich Funcoms CEO Trond Arne Aas zur Erweiterung: „Development on ‚Rise of the Godslayer‘ is progressing very well, something gamers can see and experience for themselves this week. We have the game up and running on the showfloor at GamesCom, and we encourage everyone there to come visit us and give the expansion a try. We believe ‚Rise of the Godslayer‘ will be a strong addition to the ‚Age of Conan‘ brand.

Dementsprechend war der, wie man es von Funcom gewöhnt ist, passend als Festung gestaltete Messstand in Halle 9 auch gut besucht. Jeweils bis zu 45 Minuten vor den im Zweistunden Rhythmus geplanten Präsentationen konnte man die Funcom Festung nur noch mit sehr viel Geduld und sehr wenig Enochlophobie stürmen. Nachdem man sich durch die Menschenmassen vor dem engen Eingang gedrängt hatte galt es nur noch die bezaubernden und passend kostümierten asiatisch stämmigen Hostessen davon überzeugen, dass man sein 18. Lebensjahr bereits vollendet hat. Befand man sich dann endlich im inneren stand eine Tribüne für die Besucher zur Verfügung auf der sie sich niederlassen und auf der Powerwall den Trailer in Ruhe genießen konnten. Unterhalb der Powerwall befand sich eine kleine Bühne auf der Johannes „Waldgeist“ Rebhahn (Community Manager Germany) und Lars „Lisertan“ Malcharek (Community Coordinator Germany) Rise of the Godslayer genauer vorstellten.

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Die Handlung verlagert sich von den bekannten Ländern Cimmerien, Aquilonien und Khemi nach dem im fern östlichen Teil der Welt gelegenen Imperium Khitai. Sie ist Storytechnisch an Robert E. Howards Conan Geschichte „Der Turm des Elefanten“ aufgehängt. Der in dieser Geschichte von Conan von seinen Leiden erlöste Elefantengott (außerirdischer Abstammung) wurde in Khitai als Gott verehrt und sein Ableben durch die Hand Conans nicht als gnädiger Akt gesehen. In Khitai bekämpfen sich verschiedene Fraktionen und der Spieler muss sich entscheiden welcher er sich anschließt. Ein späterer Wechsel ist durch besondere Quests möglich. Die neuen Zonen sind selbstverständlich mit neuen Monstern und Gegenständen bevölkert. Des weiteren wird es ein alternatives Aufstiegssystems geben, welches es ermöglicht zahlreiche neue Fähigkeiten freizuschalten. Neben obligatorischen neuen Zaubern gibt es die Khitaner als neue Spielerrasse, sowie zwei neue Reittiere. Die neuen Inhalte sind für alle Levelstufen, von denen es nicht mehr geben wird, zugänglich.

Im Anschluss an die Präsentation wurden die Massen der Zuschauer mit Werbeartikeln besänftigt. Die Erstürmer der Funcom Festung erhielten aufblasbare Schwerter mit Age of Conan Logo sowie Lose als Loot. Die Schwerter waren äußerst beliebt, es kam nicht selten vor (ungefähr im 2-3 Minutentakt), dass die netten Mädels vor dem Stand auf die Schwerter angesprochen wurden. Leider wurden Sie nur nach den Präsentationen verteilt. Zwischen den Ausstellern wurden die Schwerter zu einer sehr beliebten Handelsware, unter anderem wurde ein Paket Schwerter für eine Kiste Tomaten eingetauscht. Der Mindestgewinn auf den Losen war 14 Tage Spielzeit, die mittleren Gewinnstufen enthielten 90 Tage oder ingame Gegenstände. Der Hauptgewinn waren Lifetime Abos.

Nachdem die Gier der Zuschauer nach kostenlosen Devotionalien gestillt und sich der Stand ein wenig geleert hatte. War es denn auch gut möglich im hinteren Teil des Standes das Spiel selbst anzuspielen. Es standen 8-12 hoch gezüchtete Rechner zur Verfügung auf denen es galt Khitai zu erkunden. Die Graphik des Spiels ist nach wie vor unerreicht in diesem Genre. Die Rüstungen der Khitaner weisen, wie die der drei alten Gebiete ihr ur-eigenes Design auf. So ist es möglich auch aus weitester Entfernung zu erkennen in welchem Land sich die Mitspieler einkleiden. Eines der neuen Reittiere ist ein süßes kleines Kätzchen, das andere ein kleiner schnuckeliger Welpe. Mit Zeit, Geduld und ein paar Quests werden aus diesen dann Treue Haus-, Hof- und Reittiere.

Wie üblich ist Idee, Planung und Präsentation unübertroffen. In wie weit die Umsetzung bei den Spielern ankommen wird, wird sich erst nach dem Release zeigen. Ein Datum für diesen gibt es allerdings noch nicht.

The Secret World: Vor uns liegen dunkle Tage

Funcoms neues, in Entwicklung befindliche MMO „The Secret World“, bekannt geworden durch die Werbung mit Hilfe eines umgebenen ARG (Alternate Reality Game) wurde am 4. bis 6. September 2009 auf der Penny Arcade Expo unter einem Branche-üblichen Embargo (Erst ab einem bestimmten Datum dürfen Infos veröffentlicht werden) einem größerem Kreis von Reportern vorgestellt.

Man stelle sich vor, alle Mythen, Verschwörungstheorien, urbane Legenden sind wahr. Man stelle sich eine Welt vor in der Vampire nach dem Blut der Sterblichen in anrüchigen Londoner Nachtclubs jagen, wo Werwölfe in der Kanalisation unter Seoul lauern und wo Untote in den Schatten New Yorks auf Beutezug gehen.“ Dies ist die Welt wie sich Funcom vorstellt. Zumindest für Ihr neues, in der ‚echten‘, modernen Welt angesiedeltes, MMO.

In den Vorführungen auf der PAX wurden erstmals Sequenzen direkt aus dem Spiel gezeigt. Auf den Screenshots sind erste Spielerfiguren, Gegner und Spielgebiete zu sehen. Ebenso wurden noch einmal die drei Spielerfraktionen votrgestellt, welche seit kurz vor der Pax auch auf der offiziellen Seite zu finden sind, wenn man den Persönlichkeitstest absolviert hat. Dieser Test bestimmt ob man sich in den Reihen der Illuminati, Templer oder der Dragons heimischer fühlen würde.

Templars_logoDie in London ansässigen Templer, werden wie üblich als Konsequente Krieger wider das Böse porträtiert. In The Secret World womöglich noch Konsquenter als sonst üblich. Sie kennen keine Gnade. Jedes Mittel und jeder Preis sind Recht um das Böse zu vernichten.

 

Illuminati_logo
Die von New York aus operierenden rücksichtslosen Illuminati versuchen durch Intrigen und Arglist Ihre eigene Macht zu vergrößern. In Ihrer Welt überlebt nur der Stärkste.

 

Dragon_logo
Die Dragons unterscheiden sich von den anderen Beiden Geheimbünden, dass Sie nicht auf stereotypen, westlichen Bruderschaften basieren. Sie haben Ihre Heimat in einem Kloster im südkoreanischen Seoul und agieren noch mehr hinter den Kulissen als selbst die Illuminati. Anstatt sich direkt einzumischen warten Sie lieber ab nach dem Kampf zwischen den anderen Beiden noch übrig ist, um dann den geschwächten Gegner zu vernichten.

Eins ist allen drei gemein. Sie kennen nur ein Ziel. Die Weltherrschaft, um die Welt so zu formen wie Sie sie sich vorstellen.

Wer sich auf den Kampf um die Weltherrschaft einlässt findet sich einem Spiel wieder, dass so ganz auf die etablierte Spielmechaniken seinen Genres verzichten will. „Freeform Gameplay“ ist das Stichwort mit dem Funcom Ihren neuen Titel aus der Masse der Konkurrenz hervorheben will. Keine Klassen, keine Rassen, keine Level. Jeder kann spielen wie er es will. Dazu kommt eine überragenden Graphik, vermutlich die selbe, weiter aufpolierte und optimierte Graphik-Engine wie auch in Age of Conan.

Die Spielgebiete sollen überwiegend urbaner Natur sein. Die genannten drei Metropolen, ihre Straßenschluchten, ihre Dunklen Gänge und Höhlen, tief verborgen unter den Straßen werden die Schauplätze der Kämpfe zwischen Gut und Böse sein. Der Countdown läuft bereits.