Archiv der Kategorie: Hardware

Seagate stellt SSHDD-Serie vor

Der Festplatten-Hersteller Seagate wagt 2010 einen neuen Anlauf Hybridfestplatten in das Produkt-Sortiment einzuführen. Eine Hybridfestplatte ist eine Kombination aus Flash- und Platten-Speicher, dabei wird der Cache einer herkömmlichen Festplatte mit Flash-Speicher ersetzt, eine kleine Änderung welche große Folgen im Bezug auf die Geschwindigkeit haben kann.

Denn erste Performance-Einschätzungen zeigen vor allem eins auf, einen Geschwindigkeitszuwachs von bis zu 100% gegenüber einer Standard-Festplatte, dies ermöglicht der SLC-NAND-Flashspeicher, welcher auch in Solid-State-Drives verwendet wird. Neu ist die Idee einer Hybridfestplatte nicht, 2007 versuchte Seagate zum ersten Mal Hybridfestplatten in den breiten Abnehmer Markt einzuführen, doch aufgrund des Preis-/Leistungs-Verhältnis konnte sich die Kombination aus Flash- und Platten-Speicher nie wirklich gegen SSD´s und den herkömmlichen Festplatten durchsetzen.

Die auf Momentus-XT getaufte Hybridfestplatten-Serie besitzt eine Speicher-Kapazität von 250 bis zu 500GByte, einen 4GByte großen als Cache fungierendem SLC-NAND-Flashspeicher und einer S-ATA 2 Schnittstelle.

Erste SSHDDs sind bereits in Preisvergleichen aufgeführt und wechseln für einem Preis von 96-105 € den Besitzer.

Gigabyte stellt ihr Flaggschiff GA-X58A-UD9 vor

Gigabyte stellte kürzlich ihr neuestes Line-up für ihre Mainboard-Serie vor, darunter fanden sich einige Mainboards welche sich deutlich an gehobene Ansprüche richten. Unter anderem befindet sich darunter das Gigabyte GA-X58A-UD9 für den Sockel 1336, welches das neue Flaggschiff von Gigabyte darstellt.

Das GA-X58A-UD9 glänzt vor allem durch die Ausstattung und die zur Verfügung gestellte Leistung. Ganze 7 PCIe Steckplätze, S-ATA 3 und USB 3.0 stehen dem Besitzer zur Verfügung.

Das Mainboard fällt zudem ganz klar durch seine Kühlungs-Komponenten auf, denn das High-End Mainboard kann an eine Wasserkühlung angeschlossen werden, zu sehen an den 2 Anschlüssen an der Northbridge Kühlung. Alternativ gibt es die Möglichkeit die Kühlung des Mainboards per Steckplatz-Kühllösung zu erweitern, diese befindet sich im Lieferumfang, sie kann an die vorhandenen Kühlkörper angesteckt werden und mittels eines Steckplatzes am Gehäuse befestigt werden.

Die Technischen Daten sprechen für sich. Ganze 10 S-ATA 6.0 Gbps Anschlüsse, USB 3.0, Tripple-Channel Support und nicht zu vergessen die 7 PCIe Steckplätze, diese sind an gleich 2 NF200 Chips von NVidia angebunden. Entsprechend stehen 72 Lanes zur Verfügung, 4 der 7 Slots sind an 16 Lanes, die restlichen 3 Slots an 8 Lanes gebunden. Entsprechend ist auch die nötige Stromversorgung ausgefallen, 1x 24-Pin ATX und 2x 8-Pin ATX Stecker werden benötigt um das Mainboard stabil zu betreiben, und auch der Formfaktor ist alles andere als Standard, das Mainboard wird im Formfaktor XL-ATX gefertigt, dies schließt die Nutzung in den meisten Midi-Towern aus. Es gibt bereits einige Samples welche im Umlauf sind, dies lässt darauf schließen dass der Release-Termin sehr nahe ist. Das Mainboard wird mit einem Preis von 500 Euro in den Handel gehen.

NVidia GTX480 – Offizielle Spezifikationen, Infos und Benchmarks

Lange wurde gewartet, nun ist es soweit, NVidia´s GTX480 und GTX470 sind released.
Mit mehr als einem halben Jahr Verspätung wirft NVidia die Top-Modelle der GTX400 Serie auf den Markt, nun machen offizielle Daten, Benchmarks und Preise die Runde, dieser Artikel fasst diese Daten zusammen.

Die Technischen Daten lassen erahnen das sich die GTX480 ein hartes Rennen mit der Konkurrenz von ATI liefern wird, so beheimatet die GTX480 3 Milliarden Transistoren, 480 Shader und 60 Textureinheiten, die GTX480 taktet mit 700Mhz für GPU und 1400Mhz für die Shader-ALU´s, als Speicher kommt wie erwartet GDDR5 zum Einsatz welcher mit 1850 Mhz taktet, 1,5 GiByte Grafikspeicher an eine 384 bit Speicheranbindung sollen hier für den reibungslosen Datenfluss an die GPU sorgen.

Die GTX470 beinhaltet einen Einheitenblock weniger als die GTX480 und muss mit 448 Shader-ALU´s und 56 Textureinheiten auskommen, auch die Taktraten sind erwartungsgemäß gesenkt worden, 607 Mhz für die GPU, 1215 für die Shader-ALU´s und 1670 Mhz für den Videospeicher.

Negativ fällt vor allem die Leistungsaufnahme (TDP) auf, 250 Watt sollte man für die GTX480 in Reserve haben, im Gegensatz dazu braucht eine ATI HD 5870 nur 190 Watt um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten. PC-GamesHardware berichtet von einer TDP im Furmark von 300 Watt. Die GTX470 hat eine TDP Angabe von 215 Watt und verbraucht maximal 231 Watt im Furmark Stresstest.

In den Spielen präsentiert sich die GTX480 ober- sowie unterhalb der HD 5870, dabei kommt es primär auf das Spiel an, Beispiele sind hier Anno1404, Crysis Warhead und Battlefield Bad Company 2.
Während in Battlefield Bad Company 2 die GTX480 (77,5 FPS) zu der HD 5870 (59,4 FPS) einen großen Abstand aufbauen kann, schlägt sich die HD 5870 (31,5 FPS) in Crysis Warhead minimal vor die GTX480 (30,4 FPS), in Anno1404 bestätigt sich dies nochmals, hier beträgt der Unterschied lediglich nur 0,3 FPS.

Als Fazit kann man grob sagen das sich die High-End Karten von NVidia und ATI nicht viel nehmen, Vorteile der GTX480 sind vor allem PhysX, Cuda und Tesselation, auch die Spiele-Leistung der GTX480 ist in einigen Spielen deutlich größer als bei der HD 5870, doch die Stromaufnahme und die damit verbundene Hitze, die Lautheit und der Preis sind definitiv große Nachteile der GTX480 (500 €) sowie der GTX470 (350€).

NVidia GTX480 erst im Mai?

Der Release-Termin der GTX400-Serie von NVIDIA ist scheinbar abermals verschoben worden.

 

NVIDIAs CEO Jen-Hsun Huang hat in einer Telefon-Konferenz vor wenigen Tagen erklärt, dass man mit der Massenfertigung des GF100 Chips frühestens im Mai beginnen kann. Die Gründe für die wiederholte Verspätung bleiben aus, jedoch scheinen die Probleme der Entwicklung des GF100 nicht komplett behoben worden zu sein.

Größere Probleme in der Produktion der 40nm Chips hatten den Release-Termin knapp 4 Monate verzögert, dazu kamen noch weitere Probleme im Januar in der Entwicklungsphase der Treiber. Der GF100 Grafikchip war laut verschiedenster Roadmaps für November 2009 angesetzt, durch die Probleme hat sich der Release nun um mehr als 5 Monate verzögert. Die Boardpartner rechnen nun erst im Juli mit einer guten Verfügbarkeit der DirectX11 Gafikkarten.

Weltrekord: Prozessor auf 8,2 GHz übertacktet

Der User „TiN EOF“ aus dem Xtremesystems.net Forum hat mit Hilfe eines Intel Celeron D 347 und einem Taktfrequenz von 8,2GHz den Taktrekord der Prozessoren geknackt. Der alte Rekord basierte auf einem Intel Pentium 4 mit einem Takt von 8GHz, doch dieser ist nun Geschichte, um ganze 200MHz übertraff „TiN EOF“ den alten Rekord mit einem geschliffenen und polierten Intel Celeron D 347 und der eiskalten Kühlflüssigkeit LN2.

Neben dem Prozessor aus der Celeron Serie waren auch andere High-End Komponenten in dieser OC-Session dabei, so zum Beispiel ein POT der MAGNUM Legend Edition von Xtremelabs.org oder ein Enermax Revolution85+ 1250 Watt Netzteil. Die gesamte Konfiguration setzt sich aus einem Intel Celeron D 347, einem POT der MAGNUM Legend Edition Serie, einem DFI LanParty UT P35-T2R Mainboard, einer ATI HD Radeon 7000 VE PCI, 1024 MB OCZ DRAM und mehreren Nidec Lüfter zusammen, besonders der Prozessor wurde für die OC-Session bearbeitet, so wurde ein Heatspreader entfernt, der Prozessor geschliffen und zuletzt poliert um eine möglichst niedrige Temperatur zu erreichen.

Kurz nachdem „TiN EOF“ die 8,2GHz Marke erreichte und den CPU-Z Screenshot erstellte brannte die CPU ab, doch der Weltrekord steht. Der Intel Celeron D 347, welcher Standartmäßig auf 3,06GHz läuft, erreichte die 8,2GHz Marke, diese setzten sich aus -170° kalten LN2 als Kühlflüssigkeit, einem Multiplikator von *23, einem FSB von 1426MHz und einer Kernspannung von 2,06 Volt zusammen.

TSMC: 40nm Yield Raten auf normalem Niveau

Die Yield-Raten von TSMC im 40nm Prozess seien wieder auf normalen Niveau, die Ausbeute wäre nun auf dem Level des 65nm Prozesses, so digitimes.com. Für Nvidia und insbesondere ATI bedeutet dies eine höhere Leiferkapazität der neuesten Generationen, und auch Kunden profitieren von der besseren Yield-Rate und den gelösten problemen im Fertigungsprozess, so werden die Preise der ATI-Radeon HD 5000 Serie vermutlich wieder auf ein normales Niveau fallen und die Verfügbarkeit der Grafikkarten steigen.

Seit der Einführung Anfang 2009 des 40nm Prozesses bei TSMC waren die Yield-Raten der hergestellten Chips stark gefallen, so erreichten diese im 2. Quartal 2009 nur magere 20-30%, im Q3 waren es zwar schon 60%, jedoch war dies noch lange von einem zufriedenstellenden Ergebnis entfernt. Für Aufsehen sorgten die Probleme bei der Einführung der HD 5000 Serie von ATI, so waren die Karten über längere Zeit nur in wenigen Shops verfügbar bzw. auf Lager, die Folge waren höhere Preise um die 450 € für die Top-Modelle.

Mittlerweile seien die Probleme gelöst und die Yield-Raten des 40nm Prozesses seien auf dem Niveau des 65nm Prozesses, auch die Liefersituation ist gemäßigt und die Preise der HD 5000 Serie fallen,  einem problemlosen Launch des Gegenstücks der HD 5000 Serie, den GF100 Grafikkarten von Nvidia, stände von Seiten TSMC´s nichts im Wege.

ATI mit neuen Modellen im Februar 2010

Während NVidia die Produktion der GF100 „Fermi“ Grafikkarten-Generation hochfährt scheint ATI, nach nur 2 Monaten seit dem Launch ihrere ersten HD5000 Modelle, ihre Produktpalette weiter auszubauen, so werden für Februar 2010 gleich 3 neue Mittelklasse- /Einsteiger-Karten erwartet.

Darunter befindet sich unter anderem die HD5830, diese soll eine große Leistungslücke zwischen der HD5770 und der HD5850 füllen. Laut Fudzilla wird die HD5830 Leistungstechnisch auf dem Niveau der HD4890/4770 sitzen und auf dem PCB der HD5850 aufbauen, somit scheint dies eine der interessantesten Grafikkarten im Q1 2010 zu sein. Der Launch-Termin der HD5830 ist auf den 5. Februar gesetzt, der Preis wird unter 200 € geschätzt.

Laut Digitimes werden auch 2 Karten im günstigeren Einsteiger-Bereich erwartet, darunter eine HD5570 und eine HD5450. Diese Grafikkarten werden für einen Preis von Rund 100 Euro über den Ladentisch gehen und Mitte Februar erscheinen.